"Unser Urlaub in Polen"
18.07. - 04.08.2010
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Ein erlebnisreicher Urlaub. Dieses Land kann ich jedem EMPFEHLEN
Anreise + Tag 1 Tag 2 + 3 Strand Tag 4 Danzig Tag 5 Danzig
Tag 6 Marienburg Tag 7 bei Lötzen Tag 8 Lötzen Tag 9 Preusentour
Tag 10 Segeltour Tag 11 Grenze Tag 12 + 13 Rhein Tag 14 Kanal
  Tag 15 + 16 Sonnenuntergänge Tag 17 Seelow  

Anreise und Tag1(18+19.07.)
Quer durch Deutschland ging die Anreise zum ersten Ziel in Angermünde. Zu Vermelden sind 2 Autos überholt und keine Staus auf 750km. Die Strecke wurde in 10h geschafft und es wurden 53 Liter Diesel verbraucht. Womit wir bei unserem Fahrzeug gelandet währen. VW BUS T3 Baujahre 1988 mit 1688ccm und 50 PS. Reisegeschwindigkeit 95 km/h. Was auf Bundesdeutschen Straßen schon fast ein Verkehrshinternis darstellt, zeigt sich in Polen als optimales Reisegefährt. Aber dazu später mehr.

Am 18.07. gegen 19:30 Uhr wurde das 1. Ziel in Angermünde erreicht. Bei Hartmut gab es dann ein schönes Abendbrot und einen großen Eisbecher.
Am nächsten Morgen starteten wir gegen 10 Uhr in Richtung Osten. Übergang war die Kreisstadt Schwedt. An Stetin vorbei ging es durch Pommern nach Kolberg. Endlang der Küste ging es bis Funkenhagen/Gaski, wo wir einen super schönen Strand fanden und die passende Unterkunft. Natürlich in einem Gutsgebäude mit Springbrunnen vor der Tür.

 

 

Unser Unterkunft : www.palacmorski.ta.pl
  
Ein Tipp für die An und Abreise.
Per Pkw Kohlberg meiden. Hier gibt es immer Staus und unter 1h kommt man nicht durch die Stadt. Das trifft eigentlich auf alle Städte ohne Umgehungsstraße zu. Deshalb ist der Weg über´s Land oft der Bessere, wenn auch Geländemäßig schlechtere!

  • Die besten Tipps
    Reiseführer "Masuren Bekanntes und doch unbekanntes Land"

  • Kursbuchnachdruck Ritzau KG aus dem Jahre 1938

  • 1:50000 Karten vom Höferverlag

  • Übernachtung in Pommern www.palacmorski.ta.pl

  • Übernachtung in Preußisch Mark www.ostoja-przezmark.pl

Aktuell: Stand 09.2010

     

Tag2 und 3  (20+21.07.)
Tag 2 haben wir als Badetag genutzt. Bei 30° und 3 warmen Mahlzeiten verging der Tag wie im Fluge. Der Strand ist selbst in der Hauptsaison nicht zu voll. Kein Verbotsschild verhindert Sandburgenbau oder ähnliche Aktivitäten. Selbst das GRILLEN wird am Strand geduldet.
Nach einem übigen Abendmahl wurde noch eine Runde gedreht und 3 km Strand wurden erwandert. Ein Runder Tag auf der Reise durch Nordpolen.

Unser Unterkunft : www.palacmorski.ta.pl

Wir empfehlen Vollverpflegung buchen "Hausmannskost"
Die kleine Ortschaft Sorenbohm/Sarbinowa hat sich in den letzten Jahren zu einer Ferienortschaft entwickelt. Stände und Verkaufsbuden in jeder Ecke und jede Menge Versorgungsstationen vom Döner bis Pizzaladen.
Erinnert alles an die Uralubsorte der 1970er in Spanien und Italien.
Dafür ist der Deutsche als Gast hier fast alleine. Alle Pensionen und Hotels sind noch in der Hand der Polen trotz eines Preisleistungsverhätnisses wie sonst nirgens an der Ostsee.

 

 

Der 3 Tag
wurde mit Strandurlaub verbracht. Nach dem Mittag unternahmen unser T3 und ich einen kleinen Ausflug. Überall an der Küste wird wild gebaut. Plakatwände künden von den geplanten Projekten, die den Bausünden in Spaniern in nichts nachstehen.
Wunderschöne Kirchen mit romatischen Orten lassen sich deshalb nur noch im Landesinnere finden. Unten ein Beispiel einer typischen Kirche in Pommern. Leider lassen sich die meisten Bauwerke wegen der dichten Bebauung/Bewaldung nicht fotografieren.

 

 

 
       

Tag 4        22.07.
Unser letztes Frühstück in unserem Hofgut. Um 9:45 Uhr ging es dann auf die Piste.
Nicht über die E28 ging es nach Gdansk, sondern über Nebenstraßen. Bei Slawno zweigten wir ab. Über Bytow ging es in Richtung Osten. Zum Teil waren die Straßen ein Erlebnis. (siehe Bild rechts). Aber auch die Landschaft konnte beglücken. Blicke weit über Pommern wurden uns geboten.
Gegen 14 Uhr erreichten wir nach 4h Fahrt die Hafenstadt Danzig. (Die Rückfahrt über die Hauptstraßen dauerte LÄNGER) Schnell war ein Hotel mitten in der Stadt gefunden.
www.litarion.pl
Ab 16 Uhr wurde die Stadt erkundet. Schöne Motive fanden sich in großen Mengen.
Aber auch die Verpflegung war vom BESTEN.

 

 

 

 
         

Tag 5    23.07.
Nach einem guten Frühstück zogen wir los, ein paar Bilder zu schießen.
Leider hatte die Sonne beschlossen, eine Pause einzulegen. Deshalb ein paar Stadtansichten ohne Sonne.
Um 11.00 stand eine Hafenrundfahrt auf dem Programm. Ziel der Rundfahrt war die Westerplatte an welcher 1939 der II Weltkrieg mit dem Beschuss der
Schleswig-Holstein begann. (siehe rechts) Der Hafen beeindruckt durch seine Größe. Aber der geringe Verkehr lässt erkennen, dass die Zeiten auch hier schon besser waren.
Als Stärkung wurde eine Waffel mit viel Sahne verspeist!
Dann folgte das Besteigen des Rathausturms, der einen weiten Blick über die Stadt ermöglicht. (Rechts die 4 Bilder) Gut ist zu erkennen, dass alle touristischen Sehenswürdigkeiten in einem engen Umkreis der Altstadt zu finden sind.

 

          

 

 

Wunderschön anzusehen ist auch Danzig bei Nacht.
Selbst um 22 Uhr hatten noch alle Geschäfte offen und das Treiben in den Gassen war unverändert zum Nachmittag.
Künstler verschönern mit Ihren Darbietungen die Romantik.

Wer die Stadt besucht, sollte sich einen Abend in Danzig nicht entgehen lassen.

 

  Bilder der Westerplatte entstanden in der Bildmitte der Karte.
 

 

 
       

Tag 6    24.07.
Erst wurde noch ausgeschlafen in der Hafenstadt Gedansk. Auch wenn der Lärm der nahen S1 (Bundesstraße) das ein wenig schwer machte.

Der VW Bus wurde erfolgreich mit SuperDiesel betankt und los ging es. Ziel war die Stadt Malbork (Marienburg). Laut Reiseführer erwartet uns die größte mittelalterliche Burganlage Europas direkt am Ufer der Nogat gelegen.
In der Stadt empfing uns ein riesiger Rummel. Wir hatten uns genau das Wochenende ausgesucht, an dem die Schlacht von Tannberg gefeiert wurde. (vor 600 Jahren und nicht zu verwechseln mit der Schlacht von 1915) Dan setzte auch noch ein heftiges Gewitter ein, aber die Göttert´s waren nicht von einer Besichtigung abzubringen.
5 Stunden haben wir in den Gewölben zugebracht und waren mehr als Beidruckt. Um aber alles genaustens zu Betrachten, sind mindestens 10h nötig. 
Nachdem wir ein zweites Gewitter über uns ergehen lassen mußten, brachen wir weiter in Richtung Osten auf.
Ziel war eine kleine Ortschaft südlich von Malbork.

 

 

In dieser Gegend war 1945 ein naher Verwandter als Wehrmachtssoldat eingesetzt und ist hier gefallen. Der Vorgesetzter hat nach dem Krieg eine genaue Beschreibung des Ortes gemacht und diese der Familie zugesandt.
Wir hatten Glück und fanden nach dieser Beschreibung den Ort der letzten Ruhe nach über 65 Jahren. Es ist davon auszugehen, dass an der beschriebenen Stelle noch immer zwei Soldaten unentdeckt ruhen.
Da unser Bus mit 50 PS nicht der schnellste ist, wurden nur kleine Straßen von uns genutzt. Über Stuhm (heute Sztum) ging es über Christburg (Dzierzgon) in Richtung Allenstein.
Aber Burg und Ruhestätte hatten ihre Zeit gefordert. So legten wir in der kleinen Ortschaft Preußisch Mark (Prezmark) eine Pause ein.

Was für eine Festung  

Mehr über die Stadt und Festung Malborg unter:
www.malborg.pl
Pension in Prezmark

 

www.ostoja-przezmark.pl
unsere Übernachtung in dieser Nacht
TOPP

 
       

Tag 7    25.07.
Nach einer guten Nacht und dem besten Frühstück auf der ganzen Reise, ging es weiter. Vorbei an Allenstein/Olsztyn ging es in die Masuren. Über Mragowo ging es nach Mikotajki, dass ihre alten deutschen Bewohner Venedig der Masuren tauften. Druch seine zentrale Lage hat sich der Ort zu einem Touristikmittelpunkt entwickelt. Nach einer kurzen Besichtigung suchten wir uns fern ab des Geschehens eine nette Pension. Eine wunderschön gelegene Herberge hatte leider keinen Platz mehr für uns. Der Herr des Hauses hätte gern eine Partie Schach gespielt.
Direkt gegenüber befand sich eine moderne Pension für Bootsurlauber. Hier fanden wir einen netten Platz.
 

 

 

Wie lange  es diese unberührte Landschaft noch gibt, darüber möchte ich garnicht nachdenken.
Aber noch ist es ein Traum

Unser Hotel in dieser Nacht:
www.millennium.pl.eu.org

inkl Internet und Segelbootverleih.
Der Tipp für ein paar ruhige Tage.

 
       

Tag 8   26.07.
Petra und Melana beschlossen einen Ruhetag einzulegen. Mein VWBus und ich hatten aber keine Ruhe. Ziel war die Reichstraße bei Goldap, die dort durch die Grenze unterbrochen ist.
Zuerst wurde aber in Lötzen die Festung Boyen von mir besichtigt.
Nachdem die Festung noch bis in die 1980er als Kaserne diente, fiel sie danach in einen langen Schlaf. Die Natur holte sich vieles zurück. So zeigt sich die Anlage heute mehr wie ein wilder Park als eine Festung.
Eine Besichtigung lohnt sich, aber festes Schuhwerk und eine Taschenlampe sollten zur Ausrüstung gehören.
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Von Lötzen ging es dann in Richtung Rastenburg. Über eine nur für VWBus T3 geeignete Straße ging es zum Führerhauptquartier Wolfschanze. Die Straße war ein Erlebnis. Gesprengte Bunker und Waldstellungen soweit das Auge reicht. Auch ein komisches Gefühl, wer über diese Straße alles gefahren ist löste das Ganze bei mir aus.

 

 

Rund um die Wolfschanze ein buntes Treiben mit Kinderbelustigung. Interessant war, dass weit mehr Polen sich die Anlage anschauten als Deutsche. 1991 verirrten sich hier nur ein paar Deutsche ins Gelände. Und genau auf diesen Spuren von 1991 folgte ich nun.
Im Reiseführer war noch eine weitere kleine Anlage der Nazis beschrieben. Das
Feldquartier des Reichskanzleichefs wurde dann auch von mir besichtigt. Außer einer Betonstraße mitten im Wald, 1-2 Wasserschächten und zwei Bunkern war aber nichts zu finden.
Also zum nächsten Ziel.
Die Schleußen vom Masurischer-Kanal, die nie in Betrieb gingen.

Bild links:
Hier steht der Bus auf der Straße zwischen der Wolfschanze und dem Flughafen Rastenburg.
Die Straße ist seit 1945 unverändert.

  Rechtes Bild:Hier steht der VW-Bus vor dem ehem Besucherbunker.
Unglaublich was hier verbaut wurde.
Masurische Eindrücke  
Reste des Feldquartier des Reichskanzleichefs Hans Lammers.
Bild 2 zeigt die Straße
   
Bei den Bunkeranlagen des OKH (Oberkommandos des Heeres) lernte ich dann ein Trupp Urlauber aus Planig bei Bad Kreuznach kennen. Ausgestattet mit einem Einheimischen und meinem VW-Bus ging es zum Masurischen-Kanal.
(Schleuse als Kletterpark genutzt)
  Diese Schleusenanlage beindruckt nicht durch ihre Größe. Da sind wir von der Mosel ganz andere Sachen gewöhnt. Hier beindruckt einfach die Natur, die nicht fertiggestellte Bauwerke zurück erobert. Wer mehr über die Anlage erfahren möchte, braucht nur ein paar Stichworte im Internet einzugeben und wird fündig.
 
Ausbauende vor der Schleuse
Bahnhof Angerburg
Heute fast ohne Verkehr. Ein paar Eisenbahnfreunde versuchen die Strecke zu erhalten und mit Motordrasienen zu befahren
  Durch Angerburg (Ostpr.)/Wegorzewo führte bis 1945 die Reichsstraße 131 direkt nach Königsberg und Pillau.
Das wollte ich mir natürlich anschauen.
(die letzten 4 Bilder)
Erinnerte mich an die Deutsch-Deutsche Grenze 1989.

Wer nun glaubt, der Bus hätte nun sein Ziel erreicht.
Nein! Es ging noch weiter in den Osten.
Reichsstraße131 Grenze     Grenzverlauf
 
         

Tag 9   27.07.
Tag 9 führte uns in den Süden der Masuren. Über Nikolaiken/Mikolajki (Masurisches Venedig) ging es nach Kruttinnen/Krutyn. Urwald und ruhig dahin fließende Flussläufe findet der Besucher hier. Natürlich wurde eine Kahnfahrt unternommen. Hier wird noch gestakt.
Wer schon immer mal eine Kanufahrt erleben möchte, dem empfehlen wir diese Gegend. Ein Traum.
Link: www.krutynia.com.pl

 

Bei Popiellnen lernten wir dann Wildpferde kennen. Wild waren die dann auch nicht mehr. Und wie ich das Lachen zu deuten habe, konnte ich auch nicht einschätzen.

 
Lachender Gaul
Im Anschluss an lachende Wildpferde wurde der Beldahnsee per Fähre überwunden. Die Fähre hatte schon was. Das Parken auf der Fähre war dann aber noch spannender.  
         

Tag 10   28.07.
Die nette Bekanntschaft aus Planig hatte uns als kleines "Danke Schön" für meine Taxidienste auf Ihre Segelboote eingeladen.
So kamen wir am 10 Tag zu einer wunderschönen Segeltour .
Diese Art des Urlaubs (Wohnen, Segeln und Reisen über die Seen) wird von den Polen stark genutzt. So kann man überall Segelboote mieten.
Ein wenig Segelerfahrung gehört natürlich dazu. Wer die HAT, kann ich nur empfehlen dies bald zu tun.
Für uns war der Tag auf den Booten jedenfalls ein der Höhepunkte des gesamten Urlaubs.

Nochmals Danke nach Planig!
 

 

Info Tipp im Unternet:
www.mazury.info

  Und wer nicht selbst SEGELN möchte:
Die weiße Flotte
Unsere Pension am Kröstensee/Jez.Jagodne
www.pokojenamazurach.info
Vorhanden sind Fahrräder, Boote und ein kleiner Privatstrand.
SUPER
 
         

Tag 11 29.07.
 am 3ten Tag ging es zum Grenzdreieck Russland,Litauen und Polen östlich von Goldap. Über Lötzen/Gizycko und

Angerburg (Ostpr.)/Wegorzewo ging es in Richtung Osten.
Die Landschaft muss man gesehen haben. Die kann man nicht beschreiben. Die Eine oder Andere Nebenstraße wurde auch befahren.
Wahren 1991 noch alle Straßen in einem Zustand wie 1945, so hat sich dieses im Jahr 2010 doch erheblich verändert. Nur einige Nebenstraßen zeigen sich noch historisch. Für unseren VW-Bus natürlich kein Problem.

 

 

In Goldap legten wir einen Stop ein. Besonders der Wasserturm über der Stadt lockte.
www.wieza-goldap.pl
Und das war schon Stark was hier geschaffen wurde.
Topp Zustand mit Aufzug, Cafe und auf der Spitze ein Aussichtspunkt der seines gleichen Sucht.
6 Bilder des Rundumblicks

 
 
Interessant war auch der Soldatenfriedhof aus dem 1 Weltkrieg. Fríedlich sind hier Deutsche und Russen begraben auf heutigem polnischem Boden.
Bei unserer Fahrt sahen wir immer wieder alte Güter in verschiedenen Zuständen. Hätte wir jede Sehenswürtigkeit fotografiert, wären wir heute noch unterwegs. 
Unser Ziel war die Rominter Heide. Hier kann ich auch nur empfehlen ein paar Stichpunkte im Internet einzugeben. Eine Fülle von Informationen wird Euch geboten.
 
Interessant war auch die Bahnstrecke Goldap - Wehrkirchen (Schmittkehmen/Szittkehmen) - Tollmingkehmen. Interessant sind die Brücken bei Staatshausen.  
    Nachdem wir uns für den kürzern Weg entlang der abgebauten Bahnlinie entschlossen hatten wurde es Wild. Was lag also näher als unsere liebe Petra vor zu schicken um Minen per Fusstritt zu suchen.
Mit einem normalen Pkw waren diese Wege nicht zu befahren.
Wir schafften es aber dann doch noch zu dem Grenzdreieck ohne Verluste. :-)
  Die Landschaft war hier unbeschreiblich. Vorallem die Geländegängigkeit des VW-Busses brachte uns in interessante Ecken.
So auch im Borkener Forst.
 
 
Nach 400km Ostpreusen wurden wir am Abend noch mit einem Wunderbaren Sonnenuntergang belohnt.  
         

Tag 12/13   30.+31.07.
Am Tag 12 legen Melana und Petra wieder einen ruhigen Tag ein.
Mein Bus und ich erkundeten die Umgegend. Ziel war  die Stadt Rhein/Ryn.
Hier fanden an diesem Wochenende die Rittertage statt.
Das Hauptziel hieß aber Ostdeutsche Eisenbahn Gesellschaft die zwischen Rhein und Rastenburg bis 1945 ein Bahn betrieb.
Am 30.07. begann die Rückreise. Über Rhein, wo wir das Ritterfest besuchten ging es zur Pension in
Preußisch Mark (Prezmark).
Die Stadt Rhein ist wirklich eine Reise wert.
Sie sollte in jede Planung mit eingeplant werden.
Ab besten gleich mit einer Übernachtung vor Ort.

 

In Ryn das Hotel vor Ort.
www.zamekryn.pl
Da müssen wir nochmal hin!

       

   
  Unsere Pension
www.ostoja-przezmark.pl
Gutes Essen, Bademöglichkeit im See, kleine Hütten zum mieten, Frühstück der Extraklasse!
         

Tag 14  01.08.
Und weiter ging die Reise in Richtung Westen. Der Morgen sollte dem Kanal Ostroda-Elblag gehören. Leider hatten wir keine Zeit mehr für eine Mitfahrt die über 14h dauert. Aber einmal dabei sein, wenn die Schiffe über Land fahren das wollten wir dann doch. So bleiben wir von 9 Uhr bis 12 Uhr an der Hebeanlage. Ein Erlebnis das seines Gleichen sucht.

Link zum Kanal mit vielen Informationen
www.zegluga.com.pl

 

 

 

100 Jahre alte Technik und noch immer im Einsatz!
Betrieben mit Wasserenergie!

 
 
         

Tag 15/16   02.+03.08.
Sonnenuntergänge
Die letzten Tage verbrachten wir nochmals an der Ostsee in unserem Traumhotel vom Anfang der Tour.
Wir wurden mit wunderschönen Sonnenuntergängen belohnt

Unser Hotel
www.palacmorski.ta.pl
und mit Speisen der Extraklasse verwöhnt.
Hausfrauenkost vom FEINSTEN.

 

     

Ich brauch Urlaub JETZT

 
 
   

Tag 17  04.08.
Am Tag 17 hatte uns Deutschland wieder. Wir übernachten bei unserem Freund Hartmut in Angermünde. Petra und Melana hatten nun aber die Nase voll und ließen VW-Bus und Markus alleine zurück.
Hartmut, VW-Bus und ich unternahmen bei schönstem Wetter aber trotzdem eine Tour. Schlachtfelder des 2 Weltkrieges hieß das Motto.
Die Seelower Höhen und das Museum vor Ort waren das Ziel.
Beeindruckt haben die Bundesstraßen östlich von Berlin. Kein Aufkommen und Straßen ausgebaut für das 4 fache Verkehrsaufkommen. Aber auch die Gedenkstätte Seelow war beeindruckend. Der anschließende Besuch der Altstadt von Küstin wo nach 1945 kein Haus mehr aufgebaut wurde, hat die Sinnlosigkeit des Waffengangs von 1945 aufgezeigt.

 

 

     

Altstadt Küstrin. Nur noch die Straßen sind vorhanden!

 
 
 
 
 
 
 
   
  Kurze Pause an Frau Mergels Schloss musste dann noch sein.
Unterhalten wird die Anlage von einer Bank. Na wer hat die Kohle das Anwesen mal kurz zu mieten.
   
 
 
     
Der letzte Tag wurde in Berlin verbracht. Berliner Unterwelten die ich jedem nur empfehlen kann. Leider dürfen bei den Führungen keine Bilder gemacht werden. Am Abend besuchte ich noch Moritzburg und das Wasserschloss.
Nette Übernachtung hab ich auch gefunden und alte Freunde getroffen.
www.pension-braeuer.de
Danach begann der große Regen und mein Bus und ich schwammen zurück in den Hunsrück.