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Ein erlebnisreicher Urlaub. Dieses Land kann ich jedem EMPFEHLEN |
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Anreise + Tag 1 |
Tag 2 + 3 Strand |
Tag 4 Danzig |
Tag 5 Danzig |
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Tag 6 Marienburg |
Tag 7 bei Lötzen |
Tag 8 Lötzen |
Tag 9 Preusentour |
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Tag 10 Segeltour |
Tag 11 Grenze |
Tag 12 + 13 Rhein |
Tag 14 Kanal |
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Tag 15 + 16 Sonnenuntergänge |
Tag 17 Seelow |
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Anreise
und Tag1(18+19.07.)
Quer durch Deutschland ging die Anreise zum ersten Ziel in Angermünde.
Zu Vermelden sind 2 Autos überholt und keine Staus auf 750km. Die Strecke
wurde in 10h geschafft und es wurden 53 Liter Diesel verbraucht. Womit wir
bei unserem Fahrzeug gelandet währen. VW BUS T3 Baujahre 1988 mit 1688ccm
und 50 PS. Reisegeschwindigkeit 95 km/h. Was auf Bundesdeutschen Straßen
schon fast ein Verkehrshinternis darstellt, zeigt sich in Polen als
optimales Reisegefährt. Aber dazu später mehr.
Am 18.07. gegen 19:30 Uhr wurde das 1. Ziel
in Angermünde erreicht. Bei Hartmut gab es dann ein schönes Abendbrot und
einen großen Eisbecher.
Am nächsten Morgen starteten wir gegen 10 Uhr in Richtung Osten. Übergang
war die Kreisstadt Schwedt. An Stetin vorbei ging es durch Pommern nach
Kolberg. Endlang der Küste ging es bis Funkenhagen/Gaski, wo wir einen super schönen
Strand fanden und die passende Unterkunft. Natürlich in einem Gutsgebäude
mit Springbrunnen vor der Tür. |
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Unser Unterkunft :
www.palacmorski.ta.pl

Ein Tipp für die An und Abreise.
Per Pkw Kohlberg meiden. Hier gibt es immer Staus und unter 1h kommt man
nicht durch die Stadt. Das trifft eigentlich auf alle Städte ohne
Umgehungsstraße zu. Deshalb ist der Weg über´s Land oft der Bessere, wenn
auch Geländemäßig schlechtere! |
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Die besten Tipps
Reiseführer "Masuren Bekanntes und doch unbekanntes
Land"
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Kursbuchnachdruck Ritzau KG aus dem
Jahre 1938
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1:50000 Karten vom Höferverlag
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Übernachtung in Pommern
www.palacmorski.ta.pl
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Übernachtung in
Preußisch Mark
www.ostoja-przezmark.pl
Aktuell: Stand
09.2010
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Tag2
und 3 (20+21.07.)
Tag 2 haben wir als Badetag genutzt. Bei 30° und 3 warmen Mahlzeiten
verging der Tag wie im Fluge. Der Strand ist selbst in der Hauptsaison nicht
zu voll. Kein Verbotsschild verhindert Sandburgenbau oder ähnliche
Aktivitäten. Selbst das GRILLEN wird am Strand geduldet.
Nach einem übigen Abendmahl wurde noch eine Runde gedreht und 3 km Strand wurden
erwandert. Ein Runder Tag auf der Reise durch Nordpolen.
Unser Unterkunft :
www.palacmorski.ta.pl
Wir empfehlen Vollverpflegung buchen
"Hausmannskost"
Die kleine Ortschaft Sorenbohm/Sarbinowa hat sich in den
letzten Jahren zu einer Ferienortschaft entwickelt. Stände und Verkaufsbuden
in jeder Ecke und jede Menge Versorgungsstationen vom Döner bis Pizzaladen.
Erinnert alles an die Uralubsorte der 1970er in Spanien und Italien.
Dafür ist der Deutsche als Gast hier fast alleine. Alle Pensionen und Hotels
sind noch in der Hand der Polen trotz eines Preisleistungsverhätnisses wie
sonst nirgens an der Ostsee. |
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Der 3 Tag
wurde mit Strandurlaub verbracht. Nach dem Mittag unternahmen
unser T3 und ich einen kleinen Ausflug. Überall an der Küste wird wild gebaut.
Plakatwände künden von den geplanten Projekten, die den Bausünden in Spaniern in
nichts nachstehen.
Wunderschöne Kirchen mit romatischen Orten lassen sich deshalb nur noch im
Landesinnere finden. Unten ein Beispiel einer typischen Kirche in Pommern.
Leider lassen sich die meisten Bauwerke wegen der dichten Bebauung/Bewaldung
nicht fotografieren. |
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Tag 7
25.07.
Nach einer guten Nacht und dem besten Frühstück auf der
ganzen Reise, ging es weiter. Vorbei an Allenstein/Olsztyn ging es in die
Masuren. Über Mragowo ging es nach Mikotajki, dass ihre alten deutschen
Bewohner Venedig der Masuren tauften. Druch seine zentrale Lage hat sich der
Ort zu einem Touristikmittelpunkt entwickelt. Nach einer kurzen Besichtigung
suchten wir uns fern ab des Geschehens eine nette Pension. Eine wunderschön
gelegene Herberge hatte leider keinen Platz mehr für uns. Der Herr des
Hauses hätte gern eine Partie Schach gespielt.
Direkt gegenüber befand sich eine moderne Pension für Bootsurlauber. Hier
fanden wir einen netten Platz.
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Wie lange es diese unberührte
Landschaft noch gibt, darüber möchte ich garnicht nachdenken.
Aber noch ist es ein Traum |
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Unser Hotel in dieser
Nacht:
www.millennium.pl.eu.org
inkl Internet und
Segelbootverleih.
Der Tipp für ein paar ruhige Tage.
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Tag 8
26.07.
Petra und Melana beschlossen einen Ruhetag einzulegen. Mein
VWBus und ich hatten aber keine Ruhe. Ziel war die Reichstraße bei Goldap,
die dort durch die Grenze unterbrochen ist.
Zuerst wurde aber in Lötzen die Festung Boyen von mir besichtigt.
Nachdem die Festung noch bis in die 1980er als Kaserne diente, fiel sie
danach in einen langen Schlaf. Die Natur holte sich vieles zurück. So zeigt
sich die Anlage heute mehr wie ein wilder Park als eine Festung.
Eine Besichtigung lohnt sich, aber festes Schuhwerk und eine Taschenlampe
sollten zur Ausrüstung gehören.
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Von Lötzen ging es dann in Richtung Rastenburg. Über eine nur für VWBus T3
geeignete Straße ging es zum Führerhauptquartier Wolfschanze. Die Straße war
ein Erlebnis. Gesprengte Bunker und Waldstellungen soweit das Auge reicht.
Auch ein komisches Gefühl, wer über diese Straße alles gefahren ist löste
das Ganze bei mir aus. |
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Rund um die Wolfschanze ein buntes Treiben mit
Kinderbelustigung. Interessant war, dass weit mehr Polen sich die Anlage
anschauten als Deutsche. 1991 verirrten sich hier nur ein paar Deutsche ins
Gelände. Und genau auf diesen Spuren von 1991 folgte ich nun.
Im Reiseführer war noch eine weitere kleine Anlage der Nazis beschrieben. Das
Feldquartier des Reichskanzleichefs
wurde dann auch von mir besichtigt.
Außer einer Betonstraße mitten im Wald, 1-2 Wasserschächten und zwei Bunkern
war aber nichts zu finden.
Also zum nächsten Ziel.
Die Schleußen vom Masurischer-Kanal, die nie in Betrieb gingen. |
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Bild links:
Hier steht der Bus auf der Straße zwischen der Wolfschanze und dem Flughafen
Rastenburg.
Die Straße ist seit 1945 unverändert. |
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Rechtes Bild:Hier steht der VW-Bus vor dem ehem
Besucherbunker.
Unglaublich was hier verbaut wurde. |
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Masurische Eindrücke |
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Reste des Feldquartier des Reichskanzleichefs
Hans Lammers.
Bild 2 zeigt die Straße |
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Bei den Bunkeranlagen des OKH (Oberkommandos des
Heeres) lernte ich dann ein Trupp Urlauber aus Planig bei Bad Kreuznach kennen.
Ausgestattet mit einem Einheimischen und meinem VW-Bus ging es zum
Masurischen-Kanal.
(Schleuse als Kletterpark genutzt) |
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Diese Schleusenanlage beindruckt nicht durch ihre
Größe. Da sind wir von der Mosel ganz andere Sachen gewöhnt. Hier beindruckt
einfach die Natur, die nicht fertiggestellte Bauwerke zurück erobert. Wer mehr
über die Anlage erfahren möchte, braucht nur ein paar Stichworte im Internet
einzugeben und wird fündig. |
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Ausbauende vor der Schleuse |
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Bahnhof Angerburg
Heute fast ohne Verkehr. Ein paar Eisenbahnfreunde versuchen die Strecke zu
erhalten und mit Motordrasienen zu befahren |
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Durch Angerburg (Ostpr.)/Wegorzewo führte bis 1945 die Reichsstraße
131 direkt nach Königsberg und Pillau.
Das wollte ich mir natürlich anschauen.
(die letzten 4 Bilder)
Erinnerte mich an die Deutsch-Deutsche Grenze 1989.
Wer nun glaubt, der Bus hätte nun sein Ziel
erreicht.
Nein!
Es ging noch weiter in den Osten. |
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Reichsstraße131 |
Grenze |
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Grenzverlauf |
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Tag 10
28.07.
Die nette Bekanntschaft aus Planig hatte uns als kleines
"Danke Schön" für meine Taxidienste auf Ihre Segelboote eingeladen.
So kamen wir am 10 Tag zu einer wunderschönen Segeltour .
Diese Art des Urlaubs (Wohnen, Segeln und Reisen über die Seen) wird von den
Polen stark genutzt. So kann man überall Segelboote mieten.
Ein wenig Segelerfahrung gehört natürlich dazu. Wer die HAT, kann ich nur
empfehlen dies bald zu tun.
Für uns war der Tag auf den Booten jedenfalls ein der Höhepunkte des
gesamten Urlaubs.
Nochmals Danke nach Planig!
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Info Tipp im Unternet:
www.mazury.info |
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Und wer nicht selbst SEGELN möchte:
Die
weiße Flotte |
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Unsere Pension am Kröstensee/Jez.Jagodne
www.pokojenamazurach.info
Vorhanden sind Fahrräder, Boote und ein kleiner
Privatstrand.
SUPER |
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Tag 12/13
30.+31.07.
Am Tag 12 legen Melana und Petra wieder einen ruhigen Tag
ein.
Mein Bus und ich erkundeten die Umgegend. Ziel war die Stadt
Rhein/Ryn.
Hier fanden an diesem Wochenende die Rittertage statt.
Das Hauptziel hieß aber Ostdeutsche Eisenbahn Gesellschaft die zwischen
Rhein und Rastenburg bis 1945 ein Bahn betrieb.
Am 30.07. begann die Rückreise. Über Rhein, wo wir das Ritterfest besuchten
ging es zur Pension in
Preußisch Mark (Prezmark).
Die Stadt Rhein ist wirklich eine Reise wert.
Sie sollte in jede Planung mit eingeplant werden.
Ab besten gleich mit einer Übernachtung vor Ort. |
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In Ryn das Hotel vor Ort.
www.zamekryn.pl
Da müssen wir nochmal hin! |
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Unsere Pension
www.ostoja-przezmark.pl
Gutes Essen, Bademöglichkeit im See, kleine Hütten zum
mieten, Frühstück der Extraklasse! |
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